Bestimmt haben auch Sie sich schon gefragt, was mit den unzähligen Kunststoff-Plakaten passiert, die unsere Strassen säumen. Entsorgung ist klar – aber wie? Die Firma Creaplot in Münchenstein, welche die meisten Creaflex-Plakate produziert hat, stellt sich zur Verfügung, alle Plakate gratis zurückzunehmen, denn die richtige Entsorgung ist der erste Schritt zur Rohstoffrückgewinnung. Nach Eingang aller entsorgten Wahlplakate werden diese zur Firma InnoRecycling in die Ostschweiz transportiert. Dort werden sie zu Kunststoffgranulat verarbeitet, welches als Rohstoff zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen dient. Wichtig dabei: Fremdkunststoffe wie z.B. Kabelbinder stören den Prozess und müssen mühsam von Hand aussortiert werden. Deshalb empfiehlt es sich, Kabelbinder direkt beim Abnehmen der Plakate zu entfernen. In den vergangenen Jahren wurden nur ca. 2/3 aller Plakate so recycelt, der Rest landete im Hausmüll. Da die Plakate sehr leicht sind, kostet die Entsorgung über den Hausmüll nicht viel. Diese Art der Entsorgung ist aber belastend für die Umwelt und schlecht für die Verbrennungsöfen der Kehrrichtverbrennung. Mein Aufruf an alle Wahlhelfer: Plakate schnell und vor allem richtig entsorgen. Dies befreit unser Strassenbild vom Schilderwald und nützt unserer Umwelt.

Ihr Beitrag zum Entsorgen ist schon fast Realsatire … die Nichtgemählten und die Abgewählten der FDP Baselland entsorgen sich hoffentlich ohne spezielle Anleitung! Und noch was zu Ihrer vermuteten Frage, was denn mit den Plakaten passiere: nein, DAS habe ich mich nun wirklich nicht gefragt! Da hab ich voll darauf vertraut, dass das wie jedes Jahr umweltfreundlich klappt …
Eher habe ich mich gefragt, wie denn das Landrats-Wahlergebnis der FDP zustande kam: Wahlfiasko, Verluste grösser als für den worst case vorstellbar.
Noch ein Link, falls Sie sich das doch eventuell auch fragen sollten, nämlich wie das Ergebnis der FDP und von Ihnen zustande kam (der Hinweis fand ich auf arlesheimreloaded):
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Warum-nun-ein-Gruener-in-der-Baselbieter-Regierung-sitzt/story/12028292
Falls Sie weitere Satire-Artikel planen, hier ein paar Anregungen:
“Christine Pezzetta in den Gemeinderat – aus Liebe zu Münchenstein!”
halt, zuerst kommen ja noch die Nationalratswahlen:
“Christine Pezzetta in den Nationalrat – aus Liebe zur Schweiz!”
Auch den Ständerat würde ein freundliches weibliches Gesicht kleiden:
“Christi …… usw.”
Sie sind ja noch jung, sicher werden Sie irgendwann mal in irgendein Amt gewählt.
Lieber Münggesteiner
So hämisch brauchen Sie nun Christine Pezzetta gegenüber wirklich nicht aufzutreten. Ich sehe zwar nicht in die Abgründe Ihrer Psyche, die Sie zu solchen undifferenzierten Aeusserungen veranlasst, fände es eigentlich der Gesellschaft gegenüber fairer, konstruktiv etwas zum Wohl von uns allen beizutragen, vielleicht auch mal ganz im Stillen, ohne grosses Aufheben zu machen, und nicht Nichtgewählte – und deren gibt es bekanntlich noch etliche – zu verhöhnen. Dass die FDP ein solches Debakel erleiden musste, ist ihr – wenigstens zum Teil – unbestrittenermassen anzurechnen. Selbstreflektion tut jetzt not. Aber solche Verluste sind letztendlich keine Niederlagen, sondern Erfahrungen. Und aus solchen kann man nur lernen. Meine Wenigkeit, stimmenmässig sogar auf dem letzten Platz 7 der Liste 1 positioniert, zieht sich auch nicht in die Schmollecke zurück. Es gibt für mich noch viel Gutes zu tun – aus Verantwortungsbewusstsein für unser aller Wohl. Das brauche ich aber hier nicht unter den Scheffel zu stellen.
Lieber selber antreten, sag ich in solchen fällen…
Warum so verchrampft?
Ich finde, wer seinen Blog warum auch immer … “Münch-Einstein” nennt, sollte ein paar satirische Fragen ertragen. Habe jedenfalls herzhaft gelacht über die Realsatire von Leser “Münggesteiner”.
Aber schön, dass Herr Haller Gutes tut und Herr Reber selber angetreten ist (Super Ergebnis, Herr Reber! Viel Erfolg!).