Die Wahlen am Sonntag bedeuten eine Neuausrichtung in der politischen Zusammensetzung des Baselbieter Parlamentes. Für die FDP ein schmerzlicher Verlust, für das Parlament eine grosse Chance, alte Verhaltensmuster abzulegen und eine neue Zusammenarbeits-Kultur zu entwickeln.
Für mich persönlich hat es nicht in den Landrat gereicht, dafür meinem Kollegen Balz Stückelberger, dem ich an dieser Stelle zu seinem Erfolg gratuliere. Wie ich ihn kenne, wird er sich mit Engagement und Herzblut im Landrat einsetzen und die Anliegen unserer Region vertreten. Toi toi toi.
Wie geht’s weiter? In Münchenstein steht morgen wieder eine Gemeindeversammlung an, an der wir ein paar sinnvolle Projekte unter die Lupe nehmen und allenfalls bewilligen. Birsbrücke, Gruthbachdole, GIS und Quartierplanung Auforum lauten die Stichworte – ich bin gespannt auf die Stimmbeteiligung.
Apropos Stimmbeteiligung: Balz, Stimmzwang wie im Kanton Schaffhausen wäre doch eine Vorstoss-Überlegung wert…
Ja Stimmenzwang….wäre nicht schlecht….dann würde es nicht so viele Möglichkeiten geben zum ein paar hundert leere Wahlzettel zu “finden” smile…… und dann nur einen Namen draufschreiben……
Obwohl ich den Wahlslogan – „Mehr unteres Baselbiet nach Liestal“ – verstehe, hoffe und wünsche ich, dass Balz sich nicht nur für die Anliegen und die Interessen von Arlese stark macht, sondern Baselland insgesamt im Auge behält. Denn von einem Landrat erwarte ich nun einmal, dass er kommunale Bedürfnisse und Wünsche aus übergeordneter Warte aus beurteilt und sich sachlich mit allen Argumenten auseinander setzt.
Ich bin sicher, dass Balz dies kann und wünsche ihm gutes Gelingen.
Was ist liberal am Ruf nach Stimmzwang?